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Folklore collection describes folk beliefs connected to Saint Barbara and the rituals connected to her. Saint Barbara is believed to be eye healer. For healing they go together with the sick person to Saint Barbara’s church and take two beeswax balls of the size of the eyeballs connected with each other by thread, which they leave in the church. Together with candles thy offer filled pastry, cock and wine. We took attention to the topic during recording the oral history, from where we have taken this episode. From the content of the mother’s (#14870f 1942) conversation on the August War (see scholium 1) and about deceased son Dato (object # 13955). She speaks about Dato’s daughter Nino and her problems connected to the eyes. After her narrative on Saint Barbara, we visited Saint Barbara’s church indicated by the narrator and tried to confirm the situation there. --------- 1. Russian – Georgian War, 7-16 August, 2008,კოლექცია ასახავს წმ. ბარბარესთან დაკავშირებულ ხალხურ რწმენა-წარმოდგენებსა და შესაბამის რიტუალურ ქმედებას ხალხურ ყოფაში. აღნიშნული რწმენა-წარმოდგენების მიხედვით, წმ. ბარბარე მიჩნეულია თვალების მკურნალად. წმინდანისგან კურნების მისაღებად მის სახელზე აგებულ ეკლესიაში მიჰყავთ ავადმყოფი და თან მიაქვთ თვალის კაკლის ოდენა ორი ერთმანეთთან ძაფით დაკავშირებული სანთლის გუნდა, რომელსაც ეკლესიაში ტოვებენ. სანთელთან ერთად წირავენ ქადას, მამალსა და ღვინოს. თემა პირველად ყურადღების არეალში მოექცა ზეპირი ისტორიის ჩაწერისას, რომლის შინაარსს, საიდანაც ეს ეპიზოდია ამოღებული, განსაზღვრავს დედის (#14870f 1942) საუბარი 2008 წლის აგვისტოს ომში (იხ. სქოლიო 1) გარდაცვლილ შვილზე - დათოზე (Objekt#13955). საუბარში ინფორმატორი ეხება დათოს ქალიშვილის, პატარა ანანოს მხედველობასთნ დაკავშირებულ პრობლემას. წმ. ბარბარეზე, როგორც თვალების მკურნალზე, მონათხრობის დოკუმენტირების მიზნით, ინტერვიუდან გარკვეული დროის შემდეგ მოვინახულე ინფორმატორის მიერ მითითებული ეკლესია და შევეცადე იქ არსებული მდგომარეიბის ფიქსირებას. -------- 1. რუსეთ-საქართველოს ომი, 2008 წლის 7-16 აგვისტო -----------------------------------------------------,
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Der Mann und seine Nachbarin behaupten, dass die Striche während des Fluches entstanden sind. Dafür könnte man einen Nagel oder ein Messer verwendet haben. Dann spricht die Frau die Wörter des Fluches auf Svanisch aus. (01:01-01:04) Das machten meistens die Frauen. Die Beiden verneinen, selbst in diesem Prozess teilgenommen oder ihn gesehen zu haben. Dann erzählte die Kontaktperson, dass bei dem Kirchfest in Kala ein Laienpriester statt jemanden zu segnen einen Fluch ausspricht. Dieser Information wird von allen Interviewten bestätigt. Nach der Nachfrage, aber ebenfalls von allen widerrufen. Schließlich wird präzisiert, dass sie selbst den Fakt nicht erlebt, sondern nur davon gehört haben. Man sagt gewöhnlich dass man den Gegner verfluchen wird. Manche Frauen nahmen ein Ei und gingen zur Kirche. Sie schlugen diese Ei an der Schwelle zur Kirche auf und sprechen wie folgt aus: möge die Familie meines Feindes so vernichtet werden, wie dieses Ei. Manche Frauen nahmen schwarze Bänder und banden sie an die Tür der Kirche an. Die Anderen, die das fanden, entfernten und verbrannten das Band zu der Neutralisierung des Fluches. 07:20 Kontaktperson vermutet das Import der Tradition des Fluches von Kabardino-Balkarien. Er erzählt von der Tradition Dua, ein Zaubergegenstand der eine negative Wirkung hat. 08:30 Vom Interviewer wird gefragt, ob diese Striche anstatt des Fluches eine Bestätigung des Versprechens von zwei Gruppen sein könnte. Die Interviewten stimmen der Meinung zu. 12:01 Gespräch über die Tradition des Schlichtens und die Teilnahme des Interviewten bei solchen Angelegenheiten. 14:30 Die Erzählung darüber wie einmal das Dorf Latali das Dorf Tswirmi unterstützte.,ნტერვიუს მონაწილეთა მტკიცებით ნაკაწრი ხაზები ეკლესიაში წყევლასთან უნდა იყოს დაკავშირებული. (01:01-01:04) ამას უფრო ქალები აკეთებენ. ამისთვის იყებენ ასევე კვერცხ, რომელსაც ეკლესიის კარებს ესვრიან და თან წყევლას წარმოთქვამენ. ასევე იციან ეკლესიის კარებზე შავი ბაფთის შებმა. 08:30 მოსაუბრეები ეთანხმებიან მოსაზრებას, რომ ნაკაწრები შეიძლება ფიცსაც შეიძლება აღნიშნავდეს. 12:01 სვანური სამართალი და ინფორმატორის მონაწილეობა ასეთ გარჩებეში. 14:30 გადმოცემა იმის შესახებ თუ როგორ დაეხმარე ლატალი წვირმს.,
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Für die Gesundheit der Angehörigen von Familie Zurab,იახსარის ახალი ყმის, ნიკოლოზის ზურაბის ოჯახის სახვეწნო,
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Das Gespräch wird im naheliegenden Hof fortgesetzt. Auf die wiederholte Frage des Interviewers, welche Zeichen in der Kirche gegeben werden müsste, wird von dem Interviewten geantwortet, dass das Zeichen unmittelbar dem Verfluchten und gar nicht in der Kirche gegeben wird. 1:00 Nach einer kurzen Diskussion zwischen Interviewten und der Kontaktperson hat der Interviewte uns schließlich verständigen können, dass es sich um die dem Verfluchten nach dem Fluch zugefügte Schäden ging und nicht um die Kerben oder Strichen. 3:07 Das Zeichen, eine Kerbe oder ein Strich, könnte man entweder alleine oder in Anwesenheit von Zeugen anbringen, so der Mann. Um die Bedeutung des von uns verwendeten Begriffs „Zeichens“ (wir meinten damit die Kerbe oder/und den Strich) dem Mann verständlich zu machen haben wir unsere Kontaktperson gebeten die von uns gemeinte Bedeutung des Wortes ihm nochmal auf Svanisch zu erklären. Der Informant bestätigt seine Kenntnis über diesen Zeichen. Er wies darauf hin, dass die Zeichen verschiedene Formen und Anzahl haben. Sie könnten sowohl an der Wand als auch an der Schwelle angebracht worden sein. 4:56 Er folgte unserer Bitte und demonstrierte die beim Fluch geübte Handlung: Er nahm das Messer und brachte an die Kante der Bank entsprechende Kerben an. Man machte gewöhnlich drei kleinere und eine größere Kerbe, erklärte er dabei. Wieso vier, blieb unklar. Der Frage, dass die Stiche an der Wand der Kirche auch gleiche Bedeutung haben könnten, stimmte der Mann zu. Die Annahme dass die Kerbe oder/und die an der Kirche angebrachten Striche wegen der Schlichtung entstanden sind teilte der Interviewte nicht mit. 7:09 Der Mann erzählt von einer Versöhnung zwischen den Nachbarn. Die Versöhnung fand in der Kirche statt, ging allerdings ohne irgendwelche Zeichen. Generell schließt der Interviewte nicht aus, dass bei solchen Fällen früher die beteiligte Parteien ihre Zeichen hinterlassen hätten können.,საუბარი გძელდება მომყუდროებულ ადგილას. მრავალჯერადი კითხვების შემდეგ ვარკვევთ საბოლოოდ, რომ ნიშნის მიცემაში ინფორმატორი დაწყევლილის თავს გადამხდარ უბედურებას გულისხმობს. 3:07 მეტი სიზუსტისათვის ვთხოვეთ ჩვენს გამყოლს ინფორმატორისათვის სვანურად აეხსნა თუ რას ვგულისხმობდით კონკრეტულად ნაკაწრში და ნაჭდევში. ნფორმატორმა დაადასტურა რომ ენახა ასეთი ნიშნები კედელზეც და კარზეც. 4:56 ინფორმატორი ჩვენი თხოვნით აკეთებს მსგავს ჭდეებს სკამის კიდეზე. 7:09 საუბარი მეზობლების შერიგების ფაქტზე.,
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Die in diesem Wurzelkonvolut angelegte Daten wurden im Rahmen des Exkursionsmoduls "Kaukasiologische Feldforschung" erhoben. Das Modul wurde erstmalig im WS 2011/12 im Rahmen des Studiengangs BA-Ergänzungsfach Kaukasiologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angeboten. Die Wahl des Forschungsgebietes gründete sich auf die ethnische und sprachliche Vielfältigkeit des nord-östlichen Teils dieser Region. Hier, am Fuß des Großen Kaukasus, ist es möglich auf sehr kleinem Territorium gleichzeitig sieben bis acht Sprachen und Volksgruppen anzutreffen und zu erforschen. Die Exkursion hatte zum Ziel die traditionellen Institute und Unterschiede der sich in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Kulturen unter die Lupe zu nehmen. Als solche wurden folgende zwei Dörfer ausgewählt: Chantlisqure (+41° 54' 34.27", +45° 55' 1.86") und Zinobiani (+41° 53' 45.08", +45° 55' 59.43"). Der Fußweg zwischen den Zentren dieser beiden Dörfer beträgt nicht mehr als 2,5 bis 3 km. Doch sie sind trotz ihrer räumlichen Nähe, kulturell grundverschieden. Zinobiani ist ein in den 1920er Jahren gegründetes udisches Dorf. Die hier angesiedelten Bewohner, stammten aus dem in der aserbaidschanischen UdSSR liegenden Dorf Vartašen (heutiges Oğuz: +41° 4' 5.85", +47° 27' 55.93"). Im Vergleich zum von den Uden bewohnten Zinobiani hat das von Dagestanern (Fn.1) bewohnte Dorf Chantlisqure eine noch relativ kurze Geschichte. Die hier ansässige, aus dem südlichen Teil Dagestans stammende Volksgruppe der Bežtiner ist für einen langen Umweg zu ihrem heutigen Siedlungsgebiet in Chantlisqure zurückgelegt. Bežtiner, welche eine halbnomadische Art der Tierhaltung betrieben, fanden in den Orten der Umgebung ideale Winterweideflächen für ihre Herden.(Fn.2) Nach Art und Weise des halbnomadischen Lebens kamen die Dagestaner jedes Jahr im September samt ihren Herden und ganzen Familien aus den Bergen nach Kachetien und blieben allesamt bis zum Ende April dort. Im Frühling ließen sie Ihre Hütten zurück und zogen wieder zu den Winterweiden in Dagestan. Während der Sowjetzeit waren die Dagestaner gezwungen sich an einem bestimmten Ort registrieren zu lassen und demzufolge ein sesshaftes Leben zu betreiben. Für den Teil dieser Volksgruppe, die sich für Kachetien entschied, bedeutete dies, dass ihnen auch entsprechende Ackerfelder zustanden. Da die Dagestaner während der Feldarbeiten auf die Sommerweide zogen, mussten sie ihre Felder entweder Brach liegen lassen oder verpachten. Weil in Kolchosen sowohl Brachland als auch Verpachtung der Äcker verboten war, wurden die in Georgien lebenden Dagestaner gezwungen entweder ihren Lebensstil zu ändern oder den Wohnort zu wechseln. So haben sich die Dagestaner sich für Georgien entschieden und sind von Schäfern zu Ackerbauern geworden. Diejenigen, die aber dem Schäferberuf treu blieben, haben von ihrer traditionellen halbnomadischen Lebensweise zur Transhumanz gewechselt. Allmählich haben sich die Hirten daran gewöhnt ihre Familien zu verlassen und die Zeit ohne ihre Familienmitglieder, die sich um den Haushalt und Ackerbau kümmern mussten, auf den Sommerweiden zu verbringen. (Fn.3) Diese Änderungen im Leben der Dagestaner waren noch kaum vollzogen, als sie wiederholt gezwungen wurden ihren Lebensort zu verlassen und nach Tschetschenien zu übersiedeln. Dies geschah im Jahr 1944, als Karatschaier, Balkaren, Inguschen und Tschetschenen wegen des Vorwurfes der Kollaboration mit den in den Kaukasus vorgerückten Truppen des Dritten Reichs vom Nordkaukasus in zentralasiatischen Steppen deportiert wurden. Dagestaner aus Georgien nahmen die von den Tschetschenen zurückgelassene Häuser sowie deren Gut in Besitz und fingen in Tschetschenien ein neues Leben an. Im Jahr 1957 nach der Rehabilitation der Opfer des stalinistischen Terrors, durften die deportierten Völker zurückkehren. Daraus folgte, dass die georgische Regierung forderte, dass die aus Georgien deportierten Dagestaner in ihre ehemaligen Dörfern zurückkehren durften. Weil diese Dorfer jedoch geschliffen oder von anderen Bewohnern bezogen worden waren, wurde die meisten der zurückgekehrten Dagestaner in neu gegründeten Orten angesiedelt. So entstand im Kvareli-Bezierk in Kachetien drei neue Dörfer: Tkhilistskaro, Saruso und Chantlisqure, nur das vierte Dorf – Tivi wurde wieder an die Dagestaner abgetreten. Wir beschäftigten uns – wie bereits erwähnt – insbesondere mit dem Dorf Chantlisqure, desen Geschichte im Jahr 1957 ihren Anfang nahm. (Fn.4) Die Unterschiede zwischen den Dorfbewohnern Zinobianis und Chantlisqures liegen in folgende Lebens- bzw. Kulturbereichen: • Die Udische Sprache, gesprochen im Dorf Zinobiani gehört zur lesgischen Gruppe der ost-kaukasischen Sprachen - die in Chantlicqure gesproschene Bežitinische Sprache gehört zum awaro-ando-cesischen Gruppe der ost-kaukasischen Sprachen • Die Uden bekennen sich zum Christentum - Die Bežitiner gehören der sufistischen Richtung des moslemischen Glaubens an; • Traditionell sind die Uden Ackerbauer – Die Bežitiner haben mehrwiegend den Halbnomadische Tierhaltung bevorzugt; • Die Uden achten sehr streng auf die exogame Eheschließung - Bežitiner dagegen praktizieren Endogamie. In der Vorbereitungsphase zur Exkursion wurde entschieden ein traditionelles Institut zu forschen, welches einen komplexen Ansatz erforderte. Als solches wurde von uns die Verwandtschaftsterminologie bei den Bežitiner und Uden ausgewählt. Außer der Verwandtschaftsterminologie in Bežitinisch war unser Ziel ähnliches Material bei den anderen Vertretern der awaro-ando-cezische Sprachgrupe, nämlich den Awaren zu sammeln. Dafür wurde ein gesonderter Fragebogen vorbereitet. Außer der konkreten Aufgabe diese Fragebogen auszufüllen, waren die Teilnehmer der Feldforschung damit beauftragt, auf alle Ereignisse, Gegenstände und Verhaltensweisen zu achten, die den traditionellen Lebensstil dieser Völker charakterisieren könnten. ----------------------------- 1. Dagestaner abgeleitet von dagestanisch – ein Sammelname für die in Dagestan gesprochenen ost-kaukasischen Sprachgruppen, im Georgischem wird diese Gruppe auch als Leki genannt. Der dagestanischen Sprachgruppe werden folgende Sprachen zugeordnet: Avarisch, Andisch, Botlixisch, Godoberisch, Karatinisch, Bagvalalisch, Čamalalisch, Tindisch, Cezisch (Didoisch), Xvaršinisch, Hinuxisch, Hunzibisch, Bežitinisch, Lakisch, Darginisch, Lesgisch, Tabasaranisch, Agulisch, Rutulisch, Caxurisch, Arčinisch, Kryzisch, Buduxisch, Xinalugisch, Udisch. Bemerkenswert ist, dass nicht alle der hier aufgezählten Sprachen in den Grenzen des gegenwärtigen Dagestans gesprochen werden, so z.B. Kryzisch, Buduxisch, Xinalugisch, Udisch, deshalb sind die Termini Dagestan (politisch) und Dagestan (sprachlich) nicht gleichzustellen. 2. Historische Quellen des 18. Jhs. beweisen enge politische und wirtschaftliche Abhängigkeit mehrerer im Grenzgebiet liegender dagestanischer Gebiete zum damaligen Georgien. Siehe: Akty. Cobranye kawkazkogo arxeographičeskoju kommissiejeju. Tom 1. Čast perwaja. Gudžari i drugje akty. Tiflis 1866. S. 63-64. 3. Vgl., Nana Omarashvili (2008): kaxetši mcxovrebi daɤesṭnelebi (Die in Kachetien wohnende Dagestaner). Tbilisi, S. 103-114 4. Ebd. S. 115-121
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Weihung des Opfertieres,საკლავის დადიდება,
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