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uni ulm intern - das Ulmer Universitätsmagazin mit Themen aus Forschung, Lehre und vom Campus,uni ulm intern, Das Ulmer Universitätsmagazin mit Themen aus Forschung, Lehre und vom Campus, Heft Nr. 348 (49. Jahrgang), Mai 2019,
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Händehygiene ist die einfachste, preiswerteste und sicherste Methode, um die Transmission von Krankheitserregern und damit nosokomiale Infektionen im Krankenhaus zu verhüten. Die vorliegende Arbeit hat die strukturellen Voraussetzungen im Universitätsklinikum Ulm erfasst, konkret die Ausstattung mit Desinfektionsmittelspendern in allen Bereichen der Patientenversorgung, sowie den Verbrauch an Händedesinfektionsmitteln. Insgesamt entsprachen sowohl Spenderausstattung als auch Desinfektionsmittelverbrauch den Vorgaben. Zudem wurden Compliance-Beobachtungen bei Krankenhausmitarbeitern durchgeführt, um die korrekte Händedesinfektion in vorgegebenen Situationen zu analysieren. Hierbei zeigte sich eine insgesamt bessere Compliance beim Pflegepersonal im Vergleich zu anderen Berufsgruppen und ein signifikanter Unterschied zwischen den beobachteten Stationen. Es erfolgte die Teilnahme an verschiedenen Aktionen zur Händehygiene und mit Hilfe eines Fragebogens zeigte sich ein hoher Stellenwert der Händehygiene bei den Befragten. Ergänzend wurden Oberflächen- und Handabklatschuntersuchungen zum Nachweis multiresistenter grampositiver Erreger durchgeführt. Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus wurde nicht nachgewiesen, Vancomycin-resistente Enterokokken auf 1% der Oberflächen. Am häufigsten waren Kontaktflächen, wie beispielsweise Griffleisten auf den Stationsfluren und Rollstühle kontaminiert. Nach Feedback der Ergebnisse erfolgten erneut Compliance-Beobachtungen. Dabei zeigte sich ein Anstieg, sowohl des Händedesinfektionsmittelverbrauchs als auch der Compliance mit der Händehygiene. Zusammenfassend kann eine Korrelation zwischen Desinfektionsmittelverbrauch und Desinfektionsmittelspenderausstattung festgestellt werden. Ferner legen die Ergebnisse nahe, dass Interventionen die Compliance bezüglich der Händehygiene fördern.
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The increasing number of radar sensors in commercial and industrial products leads to a growing demand for system functionality tests. Conventional test procedures require expensive anechoic chambers to provide a defined test environment for radar sensors. In this paper, a compact and low cost dielectric waveguide radar target generator for level probing radars is presented. The radar target generator principle is based on a long dielectric waveguide as a one-target scenery. By manipulating the field distribution of the waveguide, a specific reflection of a radar target is generated. Two realistic scenarios for a tank level probing radar are investigated and suitable targets are designed with full wave simulations. Target distances from 13 cm to at least 9 m are realized with an extruded dielectric waveguide with dielectric losses of 2 dB/m at 160 GHz. Low loss (0.5 dB) and low reflection holders are used to fix the waveguide. Due to the dispersion of the dielectric waveguide, a detailed analysis of its impact on frequency-modulated continuous wave (FMCW) radars is given and compared to free-space propagation. The functionality of the radar target generator is verified with a 160-GHz FMCW radar prototype.,publishedVersion,
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A Dissertation on open quantum systems, containing a general review of the current standing of the field, in particular regarding systems interacting with Gaussian environments, as well as original analytical and numerical results. The problem of the impact of a variation in the environmental properties on the reduced dynamics of an open system is investigated analytically, and a new computational technique for the simulation of non-perturbative, non-Markovian open quantum system dynamics based on devising error-certified effective environments is presented.
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The terminal complement complex (TCC) is the final stage of complement activation and has been shown to contribute to the pathogenesis of skeletal disorders in inflammatory conditions, such as rheumatoid arthritis and osteoarthritis. However, the effect of the TCC on bone homeostasis is investigated to a lesser extent. Therefore, the phenotypes of trabecular and cortical bone were analyzed in C6-deficient mice, which lack the essential component of TCC, and in CD59a-knockout mice, which lack the negative regulator of the TCC. Here, we report that C6-deficient mice display a significant decrease in trabecular bone volume and a slight decrease in cortical mineral density. Further histomorphometric measurements show that osteopenia in C6-deficient mice is associated with increased osteoclast activity. With regards to biomechanical phenotypes, bending stiffness and cortical thickness are not significantly different between C6-deficient and wild type mice. Additionally, global deletion of CD59a slightly reduces mineral density of cortex, with no alterations in cortical thickness. Although trabecular bone volume in femur of CD59a-knockout mice is lower than that of wild type mice, spinal bone volume is unaltered. Collectively, as a lack of TCC-component or TCC-inhibition is not sufficient for maintaining normal homeostatic structure, our results suggest that TCC plays an essential role in preserving bone mass and skeletal homeostasis.
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Das Handout soll die Studierenden der Humanmedizin in den letzten beiden Semestern ihres Studiums durch das Praktische Jahr am Bundeswehrkrankenhaus Ulm begleiten. Unterrichte, Ansprechpartner und Verantwortliche werden jährlich überarbeitet.
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In many applications, the direction of arrival (DoA) information of the radar signal plays a decisive role in target localization. A multiple-input multiple-output (MIMO) radar allows to obtain the position of an object in space within one measurement frame. Recent research and publications verify the high potential of digital radar principles such as orthogonal frequency-division multiplexing (OFDM). In this letter, a MIMO-OFDM approach based on random frequency and time-division multiplexing is presented. It is enhanced by a multidimensional compressed sensing method which utilizes the information of multiple channels. The approach is validated and compared to other MIMO-OFDM approaches using measurements of an experimental radar at 72.5 GHz,acceptedVersion,
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Maligne Lymphome sind Neoplasien des lymphatischen Systems und lassen sich nach Ursprung und Histologie in Morbus Hodgkin (HD), Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) und das Multiple Myelom (MM) unterscheiden. Der gesundheitliche und gesellschaftliche Stellenwert von Untersuchungen zu diesen Erkrankungen ist als hoch anzusehen, da im Jahr 2012 in Deutschland insgesamt etwa 24570 Menschen an diesen erkrankt sind. Therapien für maligne Lymphome sind multimodal, abhängig von Krankheitsausprägung und Stadium und umfassen unter anderem Chemotherapien, Stammzelltransplantation und Immuntherapien. Diese Therapien gehen mit häufig auftretenden Nebenwirkungen einher, unter anderem Myelosupression und Myelotoxizität, konsekutiv kann es zu febriler Neutropenie (FN) mit potentiell lebensbedrohlichen Infektionen kommen. Ziel dieser Arbeit war unter anderem die systematische Erfassung von Aufenthalten an HD, NHL und MM erkrankten Patienten, in denen es zu mindestens einer chemotherapie-induzierten Leukopeniephase gekommen ist. Als weiteres Ziel erfolgte in diesem Rahmen eine Auswertung der Episoden febriler Neutropenie mit Beurteilung der Infektherde, auslösenden Erreger und Therapien. Im Zeitraum von 01.05.2012 bis 31.12.2013 konnten 203 stationäre Aufenthalte von 130 Patienten erfasst werden, die für die vorliegende Arbeit relevant sind. In 97 der 203 Aufenthalte kam es zu febriler Neutropenie (47,8 % aller Aufenthalte). In 63 Aufenthalten konnten ein oder mehrere Infektherde diagnostiziert werden, das sind 65 % der Aufenthalte mit Fieber. In 35 % der Fälle kam es zu „Fever of unknown origin“. Mikrobiologische Nachweise gelangen in 49 der 97 Aufenthalte mit Fieber, das entspricht 50,5 %. Zur weiteren Auswertung erfolgte die Unterteilung der erfassten Aufenthalte nach jeweils verabreichter Chemotherapie in vier Gruppen: Primär-/Salvagetherapie (Gruppe 1), Chemotherapie zur Stammzellmobilisation (Gruppe 2), Konditionierung vor autologer Stammzelltransplantation (Gruppe 3) und Konditionierung vor allogener Stammzelltransplantation (Gruppe 4). In den Subgruppenanalysen konnte gezeigt werden, dass in Gruppe 1 anteilig mehr Infektionsherde ausgemacht werden konnten als in den anderen Gruppen. Ebenso konnten signifikant mehr Katheterinfektionen in Gruppe 4 nachgewiesen werden als in den anderen Gruppen. Die Leukopeniephasen in Gruppe 3 und 4 dauerten signifikant länger als in Gruppe 1 und 2. Die Patienten in Gruppe 2 hatten signifikant weniger Fieber als Gruppe 1 und Gruppe 3. Die Fieberepisoden setzten in Gruppe 4 signifikant später ein als in Gruppe 1 und Gruppe 2, in Gruppe 3 später als in Gruppe 1. Die stationären Aufenthalte in Gruppe 1 sind länger als in Gruppe 2, in Gruppe 4 länger als in Gruppe 2 und 3. Gruppenspezifische Unterschiede in den Nachweisen grampositiver und gramnegativer Bakterien konnten nicht nachgewiesen werden. Infektherde konnten in 63 von 97 Fällen mit Fieber nachgewiesen werden (65 %), mikrobiologische Nachweise gelangen in 49 von 97 Fällen (50,5 %). Diese Werte liegen höher als in vergleichbaren wissenschaftlichen Veröffentlichungen, möglicherweise bedingt durch unterschiedliche Definitionen der mikrobiologischen und klinischen Infektionsnachweise. Im untersuchten Patientenkollektiv konnten mehr grampositive als gramnegative Erreger nachgewiesen werden, unabhängig der Gruppenzugehörigkeit. Eine mögliche Ursache für das Überwiegen der grampositiven Erreger kann der Einsatz von Ciprofloxacin als prophylaktisches Antibiotikum mit konsekutiver Selektionierung sein. In Gruppe 1 konnten in 80 % der Episoden einer FN Infektionsherde bestimmt werden, möglicherweise durch Selektionierung hin zu kränkeren Patienten mit entsprechend höherer Vorsicht und großzügiger Diagnostik. Die häufig nachweisbaren Katheterinfektionen in Gruppe 4 sind ebenfalls aufgrund früh einsetzender Diagnostik und Therapie zu werten. Das in Gruppe 2 weniger Infektionen und eine kürzere Leukopeniedauer gezeigt werden konnten, wird im Rahmen einer G-CSF-Nutzung gewertet. In einer vergleichbaren Kohorte von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie konnte eine Verschiebung von nachweisbaren grampositiven zu gramnegativen Bakterien bei kürzerer Leukopeniedauer gezeigt werden. Die Untersuchungen der vorliegenden Arbeiten zeigten das nicht. Studien wie diese sind geeignet, vergleichbare Ergebnisse zu generieren. Weitere Untersuchungen zu prophylaktisch eingesetzten Antiinfektiva sollten erfolgen, zwecks besserer Vergleichbarkeit sollten möglichst standardisierte Definitionen Anwendung finden, die auch im klinischen Alltag umsetzbar sind.
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A variety of literature addresses the question of how the age distribution of deaths changes over time as life expectancy increases. However, corresponding terms such as extension, compression, or rectangularization are sometimes defined only vaguely, and statistics used to detect certain scenarios can be misleading. The matter is further complicated because mixed scenarios can prevail, and the considered age range can have an impact on observed mortality patterns. In this thesis, we establish a unique classification framework for realized mortality scenarios that allows for the detection of both pure and mixed scenarios. The framework not only can test the presence of a particular scenario but also can assign a unique scenario to any observed mortality evolution. Furthermore, it can detect different mortality scenarios for different age ranges in the same population. We apply the framework to mortality data for different countries all over the world, both sexes, and different age ranges. This yields a complete picture of historical mortality evolution patterns in those countries and adds to existing analyses where only certain aspects of mortality evolution patterns have been considered. We discuss similarities and differences in the historical mortality evolution patterns between different populations, sexes, and age ranges. We particularly focus on the estimation of the right endpoint of the distribution of human lifetimes and apply methods of the extreme value theory for the estimation of this age. To this end we use combined mortality data from two different sources of mortality data. The use of old-age mortality data typically raises two issues: sparse information on the old ages and censored observations. We address this by combining methods of the censored extreme value theory with sub-sampling and cross-validation techniques. To project future mortality a variety of mortality models can be used. However, the parameters of most of these models lack a clear demographic interpretation. On the other hand, demographers make predictions on future mortality but typically focus on single aspects only instead of comprehensive mortality forecasts. The final part of this thesis aims to close the gap between these forecasting approaches. To this end, we establish a new best estimate mortality model which is based on the extrapolation of the four statistics of the classification framework we present in the first part of this thesis. We show that our model yields forecasts for the deaths curve which are consistent with the most recent demographic trends in the deaths curve evolution. Moreover, expert opinions on future trends in the mortality evolution can easily be incorporated, and we illustrate how the model can be used for scenario analyses.
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Die Aortendissektion Typ B nach Stanford ist ein lebensbedrohliches Krankheitsbild, welches konservativ medikamentös oder interventionell behandelt werden kann. Das rechtzeitige Erkennen gefährdeter Patienten, welche besonders von engmaschigen Nachuntersuchungen oder gar prophylaktischen Interventionen profitieren, soll das Langzeitüberleben erheblich verbessern. Die Fragestellung dieser Dissertation zielt deshalb darauf ab, wie sich der natürliche Verlauf des Aneurysma dissecans darstellt und ob es schon bei Diagnosestellung klinische, laborchemische oder radiologische Hinweise dafür gibt, dass es später zu Komplikationen oder einem Fortschreiten der Erkrankung und damit einhergehenden Interventionen – endovaskulär oder chirurgisch – kommen könnte. In dieser retrospektiven Arbeit wurden die Daten von 80 Patienten ausgewertet und fehlende Angaben, falls möglich, telefonisch erfragt. Die Ergebnisse wurden mittels deskriptiver Analyse, Mann-Whitney-U-Test, Kruskal-Wallis-Test und univariater beziehungsweise multipler binärer logistischer Regression ausgewertet. 11 Patienten (14 %) mussten sich innerhalb der ersten 14 Tage nach Diagnosestellung – im akuten Stadium der Erkrankung –einer Intervention unterziehen (‚akute Intervention‘), bei 22 Patienten (28 %) kam es im weiteren Verlauf zu einem interventionellen Eingriff (‚späte Intervention‘). Bei den restlichen 47 Patienten (59 %) konnte das Aneurysma dissecans im Beobachtungszeitraum konservativ durch Lebensstiländerung und medikamentöse Blutdrucksenkung erfolgreich behandelt werden (‚ohne Intervention‘). Den größten Einfluss auf den Verlauf der Aortendissektion Typ B nach Stanford hat der bei Diagnosestellung computertomographisch (CT-graphisch) ermittelte initiale Aortendurchmesser. Während dieser bei Patienten mit einer ‚akuten Intervention‘ im Median 5,2 cm beträgt, weisen die Patienten mit ‚später Intervention‘ einen medianen Diameter von 4,8 cm auf. Deutlich darunter liegt der mediane Aortendurchmesser in der konservativ behandelten Patientengruppe mit 4,0 cm. Die univariate binäre logistische Regression zeigt, dass das Risiko für eine Intervention bei einem 1 cm größeren initialen Aortendurchmesser um das 2,6-fache ansteigt. Wird der am Tag der Diagnosestellung gemessene systolische Blutdruck in die Auswertung miteinbezogen, nimmt das Risiko für eine Intervention pro 1 cm größerem Aortendiameter sogar um 330 % zu. Ein um 10 mmHg höherer systolischer Blutdruck erhöht das Interventionsrisiko um ein Drittel. Kardiovaskuläre Risikofaktoren spielen bei der Entstehung einer Aortendissektion eine entscheidende Rolle und scheinen deren weiteren Verlauf zu beeinflussen – besonders das Auftreten mehrerer Risikofaktoren verschlechtert das Outcome der Erkrankten erheblich. Während die Patienten, welche endovaskulär oder chirurgisch therapiert werden mussten, zu 70 % (n = 23) neben der arteriellen Hypertonie noch mindestens einen weiteren kardiovaskulären Risikofaktor (Nikotinabusus, Adipositas, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus Typ II) zeigen, sind es in der Gruppe ohne Intervention lediglich 49 % (n = 23). Besonders hilfreich für die Therapieplanung wäre das Vorhandensein eines Blutwertes, der schon im akuten oder frühen chronischen Stadium der Erkrankung darauf hinweist, dass die Aortendissektion einen eher komplikationsreichen Verlauf nehmen wird. Entzündungsparameter wie das C-reaktive Protein und die Leukozyten (beide gemessen am Aufnahmetag) sind in dieser Studie jeweils bei den Patienten mit ‚später Intervention‘ am höchsten und könnten damit auf einen schwereren Verlauf der Erkrankung hindeuten. Ferner gibt es Hinweise, dass ein hoher Laktatwert ein Fortschreiten des Aneurysma dissecans sowie das Auftreten von Komplikationen begünstigen könnte. Allerdings liegen alle in den drei Gruppen gemessenen Mediane innerhalb des vom Labor angegebenen Referenzbereichs. Aufgrund dessen und wegen der geringen Fallzahlen in dieser Studie, sollte dieser Trend in weiteren Analysen überprüft werden.
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